Über den Film

Luca will nach dunklen Jahren der Depression das Abi schaffen. Ihr kleiner Hund Mata hilft ihr, Motivation und Lebensfreude zu finden. Damit es nicht an Mathe scheitert, schließt Luca mit Kurt einen Deal: Englisch gegen Mathe. Er wird zum verlässlichen Freund, auch, wenn es richtig schlimm kommt für Luca.

 

 

Wie der Film entstand

Dieser Film ist ein kleiner Liebesbrief an all diejenigen, deren größter Kampf es ist, jeden Tag überhaupt aufzustehen. Für Menschen die ihre ganze Kraft dafür brauchen, die kleinen alltäglichen Dinge im Leben zu schaffen. Dinge die viele von uns ohne Probleme nebenbei erledigen, wie einkaufen, Körperpflege oder Termine einhalten.

Deren großer Traum es ist, „normal“ zu funktionieren.

Ein Traum der für Außenstehende banal und unspektakulär klingt, doch für die betreffenden Personen ein großer Kampf ist. Auch meine Filmfigur Luca, lebt in der ständigen Gefahr mit einem Rückfall in die Bewegungslosigkeit, die all das zerstören würde, wofür sie die letzten Jahre so hart gekämpft hat.

Nach meinem ersten Film "Liebe mich!" war ich in der Entwicklung meines zweiten Films. Mitten in der Entwicklung, im April 2015 passierte etwas in meinem direkten Umfeld, was mich so bewegt hat, das ich meine Arbeit an dem Buch unterbrechen musste. Ich fand keine Ruhe und streifte tagelang ziellos durch meine Wohnung. Mir wurde klar, das ich diese Erlebnisse und meine Gedanken kanalisieren muss. An einem Sonntag dann, setzte ich mich an meinen Küchentisch und fing an zu schreiben. Drei Tage später hatte ich auf 7 Seiten 34 Szenen, eine Geschichte die ich unbedingt erzählen musste.

Mit diesem kleinen Drehbuch unterm Arm, traf ich mich mit Martina auf einen 1€ Filterkaffee an einer U-bahn Station. Ich kannte sie nicht persönlich, war aber ein großer Fan ihrer Arbeit. Sie las die sieben Seiten in meiner Gegenwart und sagte danach für die Rolle der Luca zu. Drei Wochen später war der erste Drehtag.

 

 

Interview - FluxFM

Interview bei FluxFM. Ein Gespräch mit Philipp Eichholtz und Sebastian Brose (Festivalleiter Achtung Berlin)

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